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Angeborene und erworbene Gerinnungsstörungen

Gerinnungsstörungen verstehen

Unter Gerinnungsstörungen versteht man eine Gruppe von Erkrankungen, bei denen das Blut nicht richtig gerinnen kann. Als Folge leiden Menschen mit Gerinnungsstörungen unter schweren Nachblutungen nach Verletzungen, während der Menstruation, bei Unfällen oder bei Operationen. Je nach Schwere der Krankheit können auch Spontanblutungen in Gelenken, Muskeln und anderen Körperteilen auftreten. Die Ursache der unzureichenden Gerinnung sind Defekte an Bestandteilen des Blutes wie den Blutgerinnungsproteinen und/oder Blutplättchen. Der Körper produziert 13 verschiedene Blutgerinnungsproteine, die auch als Blutgerinnungsfaktoren bezeichnet werden. Wenn einige dieser Gerinnungsfaktoren fehlen oder nicht richtig funktionieren, kann dies in einer Gerinnungsstörung resultieren. Gerinnungsstörungen sind eher selten und einige Störungen wie die Hämophilie können entweder angeboren oder erworben sein. Angeborene Gerinnungsstörungen werden durch Gendefekte verursacht. Sie können vererbt werden oder plötzlich aufgrund einer genetischen Mutation entstehen. Erworbene Gerinnungsstörungen sind Krankheiten, die sich nach der Geburt entwickeln oder spontan auftreten. Die Behandlung ist je nach Art und Schwere der Erkrankung unterschiedlich. Für manche Gerinnungsstörungen gibt es Medikamente, die der Patient zu Hause einnehmen kann, um Blutungen zu verhindern oder zu stillen. Die richtige Schulung und Behandlung können die Lebensqualität von Menschen mit Gerinnungsstörungen erhöhen.

  • Mehr als 300.000

    Menschen weltweit haben Gerinnungsstörungen

  • 30 %

    der Menschen mit Hämophilie haben keine entsprechende Familiengeschichte

  • 1 von 100

    Menschen wird mit von-Willebrand-Syndrom geboren

Wie können wir Ihnen helfen?

Die Verfügbarkeit der Behandlungen kann von Land zu Land unterschiedlich sein. Bitte besuchen Sie die CSL-Behring-Webseiten Ihres Landes für weitere Informationen.

Von-Willebrand-Syndrom

Das von-Willebrand-Syndrom (vWS) ist eine Gerinnungsstörung, die durch den Mangel oder Defekt eines Proteins namens von-Willebrand-Faktor verursacht wird.

Hämophilie A

Hämophilie A ist eine Gerinnungsstörung, die durch den Mangel des Blutgerinnungsfaktors VIII verursacht wird.

Hämophilie B

Hämophilie B ist eine Gerinnungsstörung, die durch den Mangel des Blutgerinnungsfaktors IX verursacht wird.

Faktor-XIII-Mangel

Angeborener oder erworbener Faktor-XIII-Mangel ist eine Gerinnungsstörung, die durch instabile Blutgerinnsel charakterisiert wird.

Fibrinogenmangel

Angeborener oder erworbener Fibrinogenmangel beschreibt eine Reihe von Erkrankungen, die durch das Fehlen, die unzureichende Menge oder die Fehlfunktion von Fibrinogen charakterisiert wird.

" Sie sehen ein normales Kind, das ein normales Leben lebt – und das ist so viel wert. "

Hector Grisalez, Vater von Jonathan, einem Patienten mit Hämophilie A.