Neue Produktionsanlage bewilligt

CSL Behring investiert in ein weiteres Millionenprojekt am Standort Marburg.

Story
Das Projekt „Sphinx“ ist eine neue Produktionsanlage am Standort Marburg
„Sphinx“ wird in die aktuell noch im Bau befindliche Produktionsstätte zur Fraktionierung von Blutplasma integriert, das sogenannte Projekt "Phoenix".

Schon heute ist Marburg der größte Forschungs- und Produktionsstandort von CSL Behring. Aufgrund hoher Wachstumszahlen und der weltweit gestiegenen Nachfrage nach Marburger Medikamenten erweitert die Unternehmensgruppe aber noch einmal die Standortkapazitäten: 185 Millionen Euro fließen im Rahmen des Projektes „Sphinx“ in eine neue Produktionsanlage, 50 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dafür benötigt.

Steigerung von Effizienz und Produktionskraft

„Die neue Anlage wird zur Herstellung eines stabilen Intermediats benötigt – einem Zwischenprodukt, das die Basis für zwei wichtige Medikamente zur Behandlung des Hereditären Angioödems (HAE) bildet“, erklärt die Projektleiterin Dr. Kristin Eschrich. „Diese Medikamente werden direkt vor Ort produziert – ebenso wie die Ausgangsstoffe für die Herstellung des Zwischenprodukts.“

„Mit einer effizienten, lückenlosen Produktionskette und der neuen, hochmodernen Anlage können wir unsere Produktionskraft noch einmal deutlich steigern. Damit sind wir für die Zukunft sehr gut aufgestellt. CSL Behring unterstreicht mit dem Zuschlag für das Projekt einmal mehr sein Bekenntnis zu unserem Standort“, sagt Geschäftsführer und Standortleiter Michael Schröder.

Integration in die neue Basisfraktionierung

„Sphinx“ wird in die aktuell noch im Bau befindliche Produktionsstätte zur Fraktionierung von Blutplasma integriert – einem weiteren Großprojekt am Standort Marburg, das im kommenden Jahr fertiggestellt wird. Bereits 2023 soll „Sphinx“ in Betrieb gehen.