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Erste europäische Preisträger:innen der CSL Research Acceleration Initiative bekannt gegeben

Vier europäische Forschungsprogramme sollen in Partnerschaft mit CSL gefördert werden

Story
Preisträger:innen des CSL RAI 2020 deutsch
Vier medizinische Forschende wurden als erste in Europa mit einer Partnerschaft im Rahmen der CSL Research Acceleration Initiative ausgezeichnet.

Vier medizinische Forschende wurden als erste in Europa mit einer Partnerschaft im Rahmen der CSL Research Acceleration Initiative ausgezeichnet. Diese Auszeichnung sieht eine Investition von bis zu CHF 400 000 pro Programm über einen Zeitraum von zwei Jahren vor, um die Entdeckung innovativer Biotherapien für ungedeckte Patientenbedürfnisse voranzutreiben.

CSL stellt Patienten in über 100 Ländern lebensrettende Medikamente zur Verfügung und hat sich zum Ziel gesetzt, Innovationen zur Behandlung seltener und schwerer Krankheiten und zum Schutz der öffentlichen Gesundheit zu fördern und bereitzustellen. Die CSL Research Acceleration Initiative (RAI) gründet Partnerschaften zwischen CSL und globalen Forschungsorganisationen, um die Kommerzialisierung vielversprechender Forschungsprogramme zu verbessern. Neben der Schaffung langfristiger gegenseitiger Partnerschaften zur Förderung von Innovationen umfasst die Initiative auch die Bereitstellung von Finanzmitteln und den Zugang zu den F&E-Experten von CSL.

Zu den europäischen RAI-Preisträgern 2020 gehören Forschende der Philipps-Universität Marburg in Deutschland sowie der Universität Bern und des Universitätsspitals Bern in der Schweiz. «Sowohl Deutschland als auch die Schweiz sind weltweit bekannte Zentren für biomedizinische Forschung, und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren neuen Partnern, um die spannenden Entdeckungen zu unterstützen, an denen sie arbeiten», so Dr. Marthe D’Ombrain, Leiterin Global Research Innovation bei CSL.

Zu den Forschenden und Technologien, die im Rahmen der europäischen Initiative 2020 ausgewählt wurden, gehören:

 

  • Prof. Uyen Huynh-Do, Universitätsspital Bern, Schweiz

Prof Huynh-Do untersucht ein Serumprotein als potenzielles neuartiges Therapeutikum für Ischämie-/Reperfusionsschäden (IRS), von dem Patienten nach Herz- und Gefässoperationen, Organtransplantationen oder ischämischen Schlaganfällen profitieren könnten.

  • Dr. Nicoletta Sorvillo, Universität Bern, Schweiz

Dr. Sorvillo erforscht die Rolle der Citrullinierung bei der Entstehung von Ischämie-/Reperfusionsschäden (IRS). Bei IRS handelt es sich um eine Gewebe- oder Organschädigung, die durch eine Unterbrechung und die anschliessende Wiederherstellung der Blutzufuhr zum Gewebe entsteht. IRS kann nach ischämischen Schlaganfällen, Herzinfarkten und nach Organtransplantationen auftreten.

  • Prof. Britta Engelhardt, Universität Bern, Schweiz

Professor Engelhardt untersucht die Überwindung der Blut-Hirn-Schranke (BHS) und erforscht, wie dies sowohl die Symptome als auch die Ursachen von neurologischen Erkrankungen, wie der Multiplen Sklerose (MS), beeinflussen kann.

  • Prof. Bernd Schmeck, Philipps-Universität Marburg, Deutschland

Professor Schmeck erforscht die Fähigkeit, Subtypen einer schweren Lungenerkrankung, der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), mit extrazellulären Vesikeln (EVs) zu unterscheiden und möglicherweise zu behandeln. COPD ist derzeit die dritthäufigste Todesursache weltweit.

 

Die Forschung der europäischen RAI-Preisträger 2020 zielt auf wichtige ungedeckte medizinische Bedürfnisse in allen therapeutischen Bereichen von CSL ab, einschliesslich Immunologie, Transplantation, Atemwegserkrankungen, Hämatologie sowie Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen.

Dr. D’Ombrain erläuterte, dass die Arbeiten der RAI-Preisträger in wichtigen Bereichen der medizinischen Forschung angesiedelt seien, in denen es oft nur begrenzte oder gar keine Behandlungsmöglichkeiten für die Patienten gibt. «Wir freuen uns darauf, dazu beizutragen, dass diese Ideen in bahnbrechende Therapien umgesetzt werden, um das Leben der Menschen, die mit diesen Krankheiten leben, zu verbessern.»

Im Rahmen der Global Research Acceleration Initiative von CSL werden jedes Jahr vielversprechende Forschungsprogramme auf der ganzen Welt ermittelt, die am meisten von einer beschleunigten Zusammenarbeit und Unterstützung profitieren würden. Die CSL Research Acceleration Initiative 2021 ist derzeit in Arbeit.         

« Wir freuen uns darauf, dazu beizutragen, dass diese Ideen in bahnbrechende Therapien umgesetzt werden, um das Leben der Menschen, die mit diesen Krankheiten leben, zu verbessern. »

Dr. Marthe D’Ombrain, Leiterin Global Research Innovation bei CSL