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Alte Universität in Marburg erstrahlt zum Tag der seltenen Erkrankungen 2026

CSL setzt in Marburg ein starkes Zeichen für Menschen mit seltenen Erkrankungen

Story
Rare Disease Day 2026

Als Teil der globalen Lichterkette zum Tag der seltenen Erkrankungen 2026 hat die Alte Universität in Marburg erneut geleuchtet. In den Abendstunden erstrahlte das historische Gebäude in den Farben des internationalen Aktionstags. Weltweit nehmen etwa 106 Länder am Tag der seltenen Erkrankungen teil. Gemeinsam mit CSL machte die Stadt damit auf die rund 300 Millionen Menschen weltweit aufmerksam, die mit einer seltenen Erkrankung leben. In Deutschland beträgt die Anzahl der Betroffenen etwa vier Millionen.

Seltene Erkrankungen betreffen jeweils höchstens fünf von 10.000 Menschen und verlaufen häufig chronisch oder lebensbedrohlich. Mehr als 6.000 unterschiedliche Krankheitsbilder sind bisher bekannt. Zu diesen zählen unter anderem Immunschwächen, hereditäres Angioödem oder Gerinnungsstörungen. Viele Betroffene erleben Fehldiagnosen und einige Untersuchungen, bevor sie eine verlässliche Diagnose erhalten.

„Für uns bei CSL ist der Tag der seltenen Erkrankungen weit mehr als ein symbolischer Aktionstag“, sagt Dr. Niklas Schier, Standortleiter bei CSL Behring in Marburg. „Er erinnert uns daran, warum wir täglich daran arbeiten, Leben zu retten und die Perspektiven von Menschen mit seltenen Erkrankungen zu verbessern. Dass die Alte Universität heute in den Farben des Aktionstags leuchtet, ist ein sichtbares Zeichen für unser Engagement für Menschen, die mit einer seltenen Erkrankung leben.“

CSL erforscht und entwickelt seit vielen Jahren Therapien für Menschen mit seltenen immunologischen, neurologischen und hämatologischen Erkrankungen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Betroffenen weltweit.

Etwa 20.000 Patientinnen und Patienten in Deutschland sind auf Arzneimittel angewiesen, die aus menschlichem Blutplasma hergestellt werden. Da diese Arzneimittel bislang nicht synthetisch produziert werden können, sind Patientinnen und Patienten dauerhaft auf freiwillige Spenden angewiesen. Und der Bedarf an plasmabasierten Arzneimitteln steigt kontinuierlich. Um die Versorgung langfristig zu sichern, baut CSL Plasma sein Netz in Deutschland weiter aus.

In Marburg ist das Unternehmen seit 2025 mit einem CSL Plasma Center vertreten. Das gespendete Plasma wird vom Mutterkonzern CSL Behring unter anderem am Standort Marburg zu Medikamenten für Menschen mit seltenen und schweren Erkrankungen weiterverarbeitet. Damit ist die Region ein zentraler Bestandteil der nationalen Versorgungsstruktur für plasmabasierte Arzneimittel. Jede zusätzliche Spende trägt dazu bei, die Abhängigkeit von Importen aus dem Ausland zu reduzieren und Patientinnen und Patienten stabil zu versorgen.