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Deutsche Gesellschaft für Immunologie verleiht Avery-Landsteiner-Preis

Preisträger 2012 ist Prof. Alain Fischer aus Paris, Frankreich

Glasgow — 07.09.2012

Die Deutsche Gesellschaft für Immunologie (DGfI) hat den Avery-Landsteiner-Preis 2012 an Professor Alain Fischer für seine bahnbrechenden Entdeckungen und die von ihm entwickelten Methoden bei der Behandlung von angeborenen Immundefekten verliehen.

Der Preis wurde im Rahmen des Europäischen Kongresses für Immunologie in Glasgow, Schottland, überreicht.

„Der Avery-Landsteiner-Preis ist die angesehenste wissenschaftliche Auszeichnung, die von der Deutschen Gesellschaft für Immunologie vergeben wird“, erklärte Dieter Kabelitz, Präsident der DGfI. „Professor Fischer befindet sich damit in der Gesellschaft einer Reihe von herausragenden Preisträgern innerhalb der internationalen medizinischen Gemeinschaft. Mit großem Stolz verleihen wir den Preis in diesem Jahr für seine wichtigen Entdeckungen im Bereich der genetischen Beschreibungen von Immundefekten. Er war der Erste, der eine gentherapeutische Behandlung eines seltenen und schweren Immundefekts gestartet hat, und zwar des gc-Gendefekts bei Patienten mit schwerer kombinierter Immundefizienz (gc SCID). Professor Fischer hat damit einen großen Beitrag zum besseren Verständnis von Immundefekten geleistet und neue therapeutische Wege aufgezeigt.“

Der von CSL Behring gesponserte Preis wird alle zwei Jahre an einen international herausragenden und hoch angesehenen Immunologen vergeben. Der Avery-Landsteiner-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Professor Fischer
Prof. Fischer leitet seit 1991 die INSERM-Forschungseinheit für „Normale und pathologische Entwicklung des Immunsystems“ und seit 1996 das Klinische Zentrum für Pädiatrische Immunologie und Hämatologie am Hopital Nécker in Paris.