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Gerinnungsforum Heft 1 / 2010
Hattersheim — 30.04.2010
Das Gerinnungsforum Heft 1 / 2010 ist ab sofort verfügbar und inhaltlich dem erworbenen Fibrinogenmangel gewidmet. Im Fallbeispiel wird eine 40-jährige Patientin vorgestellt, die von einem Krankenhaus der Regelversorgung wegen chirurgisch unstillbarer diffuser intraabdomineller Blutungen nach Gabe von 25 EK, 14 FFP, 3 TK, F VIIa und 8 Liter Volumen unter laufender Transfusion in ein Haus der Maximalversorgung verlegt wurde. Die sofort erhobenen Laborwerte und die Ergebnisse der Thrombelastometrie ergaben eine ausgeprägte Koagulopathie, die zunächst mit 7 g Fibrinogen und 2 TK behandelt wurde, wonach die Blutung sistierte. Wegen weiterhin pathologischer Gerinnungsparameter wurden zusätzlich 8 FFP appliziert. Bei der chirurgischen Exploration wurden 10 EK und 2 Liter Volumen substituiert. Die Blutungsquelle aus dem Stumpf der A. lienalis konnte chirurgisch versorgt werden. Komplikationen traten danach nicht mehr auf. In der Vertiefung zum aktuellen Fall wird die physiologische Bedeutung des Fibrinogens herausgestellt; im Expertenforum folgen weitere Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie des erworbenen Fibrinogenmangels. Im Kommentar wird durch eine DRG-Betrachtung des Fallbeispiels gezeigt, dass zwar Erlöse von ca. 12.000 € entstanden sind; wegen der zahlreichen Revisonen dürfte der Fall jedoch höhere Kosten verursacht haben. Durch Bearbeitung derr Fragen im CME-Terminal können wieder bis zu drei Punkten erworben werden (insgesamt 132).
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