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GerinnungsForum, Ausg. 1/2014


Hattersheim — 08.04.2014

„GerinnungsForum“, Ausgabe 1/2014, zum Thema Thrombose bei Zentralvenenkatheter

Die neue Ausgabe des „GerinnungsForum“ ist ganz dem Thema „Thrombose bei Zentralvenenkatheter“ gewidmet. Dies ist ein Punkt, der für viele Intensivmediziner von großer Bedeutung ist. Die Indikationen für die Anlage eines Zentralvenenkatheter sind in tabellarisch übersichtlich aufgelistet; sie werden zum Bespiel benötigt, wenn bei Schockzuständen große Volumina in kurzer Zeit oder  Katecholamine appliziert werden müssen. Weitere Indikationen sind u. a. die Applikation Venenwand-schädigender Lösungen (z.B. Zytostatika), hochkalorische Ernährung mit Aminosäuren oder Glukose und Infusionen, die über einen längeren Zeitraum appliziert werden müssen. Auch zum Monitoring des zentralvenösen Drucks oder bei Hämodialyse sind Zentralvenenkatheter unverzichtbar.

Für das Gerinnungssystem sind die eingeführten Katheter-Materialien Fremdoberflächen, die über mehrere Mechanismen zur Aktivierung führen.  Kommen patientenseitige Risikofaktoren wie Tumorerkrankungen oder Fehler bei der Gefäßpunktion  hinzu, dann ist das Thromboserisiko nicht unbeträchtlich und liegt bei etwa 14 bis18 Prozent. Da die Katheter meist längere Zeit im Körper verbleiben, ist als weiterer Risikofaktor die Infektionsgefahr zu nennen. Nach dem Fallbeispiel sind deswegen die beiden anderen Beiträge (Vertiefung zum aktuellen Fall und Expertenforum) versehen mit praktischen Hinweisen zum Management der Katheter und der dabei zu erwartenden Komplikationen.

Durch richtige Beantwortung der CME-Fragen können online wieder bis zu 3 Punkte erreicht werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gerinnungsforum.net