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Engagement für die hepatologische Forschung

Gustav Paumgartner Liver Research Fellowship ausgelobt

Frankfurt a.M./Hattersheim — 28.02.2014

Auf einem wissenschaftlichen Symposium, das am 15. November 2013 anlässlich des 80. Geburtstags von Prof. Dr. med. Gustav Paumgartner im Klinikum Großhadern der LMU in München stattfand, wurde der Gustav Paumgartner Liver Research Fellowship ausgelobt. Der unrestricted grant der Firmen CSL Behring und Dr. Falk Pharma unterstützt für drei Jahre die Forschung und Fortbildung auf dem Gebiet der Hepatologie. Der Namensgeber hat wie kaum ein anderer die klinisch orientierte hepatologische Forschung vorangetrieben und damit in seinem Fachgebiet weltweite Bedeutung erlangt. 

Wie Prof. Dr. med. Alexander L. Gerbes in seinen Worten zur Auslobung betonte, sind Lebererkrankungen in der Bevölkerung mehr und mehr zu einem wichtigen Gesundheitsproblem geworden. In Deutschland sind vier Millionen Menschen betroffen. Noch sehr viel höher ist die Dunkelziffer. Viele neue Diagnose- und Therapieverfahren sind in den letzten Jahren verfügbar geworden. Daraus ergibt sich ein zunehmender Bedarf an interdisziplinärer Betreuung, Aufklärung und Prophylaxe, praxisrelevanter Fortbildung und klinikorientierter Forschung. 

Um diesem Bedarf gerecht zu werden, wurde in München im Jahr 2008 ein abteilungsübergreifendes Leberzentrum gegründet. Zu den Initiativen, die dort konzipiert wurden, gehören unter anderem die „Aktion Lebercheck", an der sich auch Ärzte- und Apothekerkammern beteiligt haben, sowie Angebote zur Verbesserung einer praxisrelevanten hepatologischen Fortbildung für niedergelassene Ärzte. 

Die Einrichtung einer neuen wissenschaftlichen Stelle soll jetzt der Intensivierung der Forschungsaktivitäten im Leber Centrum München® dienen. Der am 15. November 2013 ausgelobte Gustav Paumgartner Liver Research Fellowship ist ein flexibles Instrument, das Forschung und wissenschaftlich-praktische Ausbildung auf dem Gebiet der Hepatologie unterstützen soll. Die Förderung ist dank eines unrestricted grant der Firmen CSL Behring und Dr. Falk Pharma für drei Jahre gesichert. „Diese Unterstützung kann man in der heutigen Zeit der immer knapperen Ressourcen gar nicht hoch genug schätzen“, so Gerbes.
Der Research Fellowship ist benannt nach Gustav Paumgartner, der in München die Fundamente für eine wissenschaftlich orientierte klinische Hepatologie mit internationalem Renommee gelegt hat. „Dass der Liver Research Fellowship diesen Namen trägt, ist für uns Ansporn, Aufgabe und Ausdruck der Reverenz für einen großen Forscher und Arzt“, erklärte Gerbes. 

Wie Paumgartner selbst in seinem Festvortrag hervorhob, habe ihn in seiner langen Laufbahn das in der Medizin besonders ausgeprägte Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis immer beflügelt. In diesem Spannungsfeld hat Paumgartner eine Reihe von bahnbrechenden Entdeckungen im Bereich der Hepatologie, unter anderem zum Gallensäurenstoffwechsel gemacht, deren Anwendung später dem Patienten zu Gute gekommen ist. 

Auch Dekan Prof. Dr. med. Maximilian Reiser unterstrich, dass sich Forschung und Arbeit am Patienten gegenseitig befruchten, und dass neue Ideen nur aus diesem Spannungsfeld entstehen können. „Dafür brauchen wir aber Muße, die wir immer weniger haben, da wir unter dem ständig zunehmenden  Druck einer ungenügenden Hochschulfinanzierung stehen“, sagte Reiser. Umso erfreulicher ist die Unterstützung durch den Liver Research Fellowship, der etwas Spielraum für dringend notwendige Forschung zurückgibt.

Wissenschaftliches Symposium mit Auslobung des Gustav Paumgartner Research Fellowship, München, 15. November 2013

Über CSL Behring

CSL Behring ist führend im Bereich der Plasmaprotein-Biotherapeutika. Das Unternehmen setzt sich engagiert für die Behandlung seltener und schwerer Krankheiten sowie für die Verbesserung der Lebensqualität von Patienten auf der ganzen Welt ein. Das Unternehmen produziert und vertreibt weltweit eine breite Palette von plasmabasierten und rekombinanten Therapeutika.

Therapeutika von CSL Behring werden eingesetzt bei Störungen des Gerinnungssystems einschließlich Hämophilie und von Willebrand Syndrom, Immunmangelkrankheiten sowie zur Behandlung von Patienten mit Hereditärem Angioödem, erblichem Lungenemphysem und neurologischen Störungen. Weitere Produkte finden Anwendung in der Herzchirurgie, bei Organtransplantationen sowie bei der Behandlung von Verbrennungen und in der Prävention von hämolytischen Krankheiten bei Neugeborenen. Mit seinem Tochterunternehmen CSL Plasma betreibt CSL Behring eine der weltweit größten Organisationen zur Gewinnung von Plasma.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website www.cslbehring.de

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